#6 "Kon-vi-vi-al-is-mus"" (23.4.17)

Diesmal wurde in den Seitenlichtsaal des Kunstmuseums Vaduz eingeladen. Im Rahmen der dort gerade stattfindenen Ausstellung "who pays?" fungiert die Zukunftswerkstatt quasi als Raumhüter für diesen Nebensaal und lässt dort allerhand kreatives möglich werden.

Bei diesem, unserem bereits sechsten Vernetzungstreffen wurde zu einem gemütlichen Mitbring-Brunch eingeladen. Jeder konnte etwas zum Buffet beisteuern und an der langen Tafel Platz nehmen.

Im Anschluss an den Brunch fanden dann die "Konvivialistischen Tischgespräche" statt. Diese wurden von Susanne Bosch und Dieter Koschek vorbereitet und moderiert. In jeweils wechselnden Tischrunden wurden bestimmte Fragestellungen aus dem "Konvivialistischen Manifest" behandelt und gemeinsam vertieft.

Die Ernte dieser Tischgespräche fand in Form eines Konvivialistischen Chores statt. Alle Teilgebenden versammelten sich um ein Mikrofon und suchten sich ein Wort bzw. eine Aussage auf den beschriebenen Tischdecken heraus und sagten bzw. sangen dieses dann immer wieder laut vor. Wie sich so etwas dann anhört könnt ihr in einer R(h)eingehört Sendung von Proton - das freie Radio nachhören. :-)

Am Nachmittag wurde das Plenum dann in die Fußgängerzone verlegt. Themen, Termine und Anliegen wurden eingebracht und bei Bedarf weiter besprochen. Zum Thema "Velokarawane um den Bodensee 2017" hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet die diese Idee in die Tat umsetzen möchte. Über unsere Mailingliste bleibst du informiert wann und ob sie tatsächlich Wirklichkeit wird.

#5 "Neuer Geist in alten Gemäuern" (13.11.16)

Es ist doch schon eigenartig. Da bewegt man sich ein paar Kilometer südlich in dem Tal, das man sein Zuhause nennt und schon soll man sich im Ausland befinden?

Es fühlte sich aber nicht wirklich so an. Vielmehr kamen an diesem Tag, in einem kleinen Dörfchen in der Rheinebene am Fuße des Schellenbergs Leute aus verschiedenen Initiativen zusammen, um sich wiederzusehen, neu kennen zu lernen und sich darüber auszutauschen, was gerade so läuft in den österreichischen, schweizer und liechtensteiner Gegenden des Alpenrheintals.

Auch AktivistInnen von Proton - das freie Radio waren mit dabei und haben einen  hörbaren Einblick in diesen Begegnungstag gestaltet.

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Organisiert wurde der Tag von den Organisationen Symbiose Gemeinschaft und Wandeltreppe mit Unterstützung durch die Internationale Bodenseekonferenz.

#4 "Begegnung im Wirkfeld" (05.06.16)

Dieses mal trafen sich die Aktivisten und Aktivistinnen im Rahmen des "Wirkfeld im Querbeet" Festivals auf dem Rankweiler Liebfrauenberg. Es wurden alle Interessierten aus der Bevölkerung zu einem Mittagessen der etwas anderen ARt eingeladen. Das Besondere: Zu jedem der drei Gänge wurde auch eine Frage serviert.

1. Was schätzt Du am Alpenrheintal?

2. Was braucht es, damit es weiter erblühen kann?

3. Was brauche ich, damit ich weiter erblühen kann?

Über 60 Menschen hatten sich an diesem verregneten Sonntag Mittag eingefunden und ließen sich auf das Abenteuer an den kleinen Tischen ein. Es herrschte Bienenstockatmosphäre im kleinen Meßnerstüble, der für das Festival re-aktivierten Gaststätte am Kirchplatz vor der Basilika. Die Zusammensetzung an den Tischen wechselte nach jedem Gang und es gab ziemlich interessante Kombinationen an Leuten die sich an den jeweiligen Tischen trafen.

Am Nachmittag gesellte sich auch noch die Sonne hinzu und so konnten wir den Open Space draussen auf dem Kirchplatz durchführen. Über den gesamten Platz verteilt haben sich zu verschiedensten Themen Gesprächsgruppen zusammengefunden. In einer Gruppe wurde die Idee einer Straßenaktion geboren, welche die Themenfelder Ernährung, Landwirtschaft und Konsum transportieren sollen. "jede.r isst" soll die Aktion heißen und Ende Sommer in der Feldkircher Innenstadt von statten gehen.

Vielen lieben Dank an die gesamte Wirkfeld Crew für das wunderbare Ambiente das ihr uns bereitet habt und herzlichen Dank auch an die Internationale Bodenseekonferenz die diesen grenzüberschreitenden Begegnungstag finanziell unterstützt hat.


#3 "Was ist dein Feuer?" (28.02.16)

Mit dieser Frage einfach sein, im alleinigen Hineinfragen, im gegenseitigen Zuhören, im gemeinsamen Planen und Handeln...

Viel ist passiert an diesem dritten Begegnungstag:

Dialogkarussel, Open-Space, spontanes gemeinsames Theaterspielen, zusammen essen und aufräumen, reden und lachen.

Dank ans ProKonTra für das zur Verfügung stellen des Ortes und ganz lieben Dank auch an Joana, Julia und Dieter für das Annehmen der Einladung zur Prozessbegleitung.

Wir sehen uns das nächste mal am 5. Juni auf dem Liebfrauenberg in Rankweil. Dort wird aller Voraussicht nach das mehrwöchige, experimentelle Gesellschaftskunstwerk "Wirkfeld Liebfrauenberg" stattfinden. watch out for wirkfeld!:-)


#2 "Genug gedacht, jetzt wird gemacht!" (15.11.15)

Unser zweites Vernetzungstreffen haben wir als Open Space organisiert. Sebastian vom ebenfalls im Hause ansässigen Zirkusverein "Zack&Poing" begleitete auf clowneske Art den Einstiegsprozess zum gemeisamen Ankommen und Kennenlernen. Am anschließenden Marktplatz konnte jeder Anwesende eine Idee, ein Thema oder ein Anliegen vorstellen und in den Kreis anbringen. Im weiteren Verlauf hat sich die Versammlung räumlich in Themenblöcke und Gruppen auf das gesamte Haus aufgeteilt. In dieser Arbeitsgruppenphase war es jedem Teilnehmer frei gestellt zwischen den Räumen zu wechseln.

Im abschließenden Plenum haben wir die einzelnen Fäden wieder zusammengeführt und uns über die nächsten konkreten Schritte ausgetauscht. Als Kernanliegen, als das "große Thema" hat sich das Feld Kommunikation-Kennenlernen-Zusammenarbeiten herauskristallisiert.

Von nun an existiert eine Mailingliste. Auf Fairkom.net richtete uns Roland eine Mailingliste ein. Wenn du ebenfalls in diesen virtuellen Kommunikationsraum einsteigen möchtest kannst du dich über diesen Link hier anmelden: http://mailman.fairkom.net/mailman/listinfo/wandeltreppe. An diesem Vernetzungstag haben sich auch zwei Arbeitsgruppen (Initiativencamp, Konstellations-Modell) gebildet die zwischen den großen Treffen zusammenkommen und an ihren Themen weiterarbeiten.

 


#1 "Das mögliche im Sein" (19.04.15)

"Wenn einer allein träumt, bleibt es ein Traum. Träumen viele gemeinsam, ist es der Anfang einer neuen Wirklichkeit." (Dom Helfer Pessoa Camara)

Sich kennenlernen, mit-teilen, begegnen…

Auf einer Landkarte waren die vielen Akteure ja schon seit einem Jahr vereint. Physisch hatten sich jedoch noch nicht alle gekannt. Im Frühling 2015 war die Zeit nun reif dafür. Die Künstlerin Susanne Bosch bereiste im Vorfeld zu den Tagen der Utopie unsere Region. Im Gepäck: Die Initiativenlandkarte. Ihre Mission: Das Kunstprojekt "Das Mögliche im Sein". In diesen fünf Wochen besuchte und interviewte sie viele dieser Initiativen und auch noch eine Menge weitere Menschen die sich mit der Gestaltung zukunftsfähiger Lebensweisen praktisch auseinandersetzten.

Ich (Florian) hatte in dieser Zeit mehrmals die Gelegenheit Susanne zu treffen und mit ihr zu "reisen". Im Zuge dieses Prozesses ergab das Eine das Andere und plötzlich hatte ein vierköpfiges Kernteam innerhalb von einer Woche das erste Treffen der Initiativen organisiert. An einem sonnigen Frühlingssonntag kamen dann über 30 Menschen zusammen. Nach einer Vorstellungsrunde wurde der Traumkreis geöffnet und die Einladung ausgesprochen, von den eigenen Träumen für das Jahr 2025 zu berichten…

Es war eine berührende Erfahrung und spannende Art des ersten Kennen-lernens. Und, sie machte auch Lust auf weitere Zusammenkünfte ähnlicher Art! Fotos und eine genaue Auflistung der Mitwirkenden Initiativen findest du hier.

Das Projektteam bestand aus folgenden Personen und Organisationen:

Katharina Lenz (Tage der Utopie, St. Arbogast)
Susanne Bosch (Das Mögliche im Sein)
Florian und Nina Roppele-Fulterer (Die WANDELTREPPE)

Im Namen des Projektteams möchte ich danken:

Dem Kulturzentrum ProKonTra für das zur-Verfügung-stellen der Räumlichkeiten.
Monika Gantioler für das Halten des Kinderspace.
Dem Team der Tankstelle Bregenz für das Zaubern des veganen Essens.
Ganz besonderen Dank auch an Simon Neitzel und Sarina Gisa von Wir&Jetzt für die achtsame Prozessbegleitung!