Eine neue Bank entsteht

Die österreichische Zivilgesellschaft gründet in Kürze ihre erste alternative Bank: die Bank für Gemeinwohl!

Die Initiative nahm im Jahre 2010 ihren Anfang – noch während des Tumults der großen Finanzkrise. Seitdem treiben verschiedenste Menschen von jung bis alt aus der Mitte der Gesellschaft und aus allen Regionen Österreichs die Gründung voran. Etwa 80 Personen arbeiten inzwischen am Projekt, um das Sammeln des Kapitals zur Gründung der Bank professionell vorzubereiten.

Wieso eine neue Bank?

Uns treibt die Vision einer Bank an, die für einen Wandel steht. Profit ist nicht mehr der einzige Faktor, an dem Erfolg gemessen wird. Wir wollen den Faktor “Geld” spekulationsfrei und regional für das Gemeinwohl einspannen. Mit der zukünftigen Bank für Gemeinwohl nehmen die Österreicherinnen und Österreicher ihr Geld in die eigenen Hände – viele Schwesterprojekte in ganz Europa haben bereits vorgezeigt, wie es gehen kann.

Was sie so “neu” macht.

Im Zentrum steht eine Bank, die nicht die Profitmaximierung, sondern die Maximierung des Gemeinwohls in den Mittelpunkt stellt – nach demokratisch vorgegebenen Kriterien. Die Bank für Gemeinwohl wird alles bieten, was man im täglichen Geldleben grundsätzlich benötigt, allem voran natürlich Girokonten mit Online Banking, Bankomat- und Kreditkarten sowie Sparkonten. Die Bank wird auch Kredite vergeben – und dabei Projekte, die dem Gemeinwohl dienen, besonders fördern. Von sozial und ökologisch schädlichen oder kurzsichtigen Projekten nehmen wir entschieden Abstand.

Demokratisch vereint

Die vielen tausend finanziellen Einlagen der Genossenschaftsmitglieder ermöglichen die Gründung der Bank. Helfen auch Sie mit, die erste alternative Bank Österreichs ins Leben zu rufen! Als Teilhaber/-in der Genossenschaft können Sie die Ausrichtung der Bank demokratisch mitgestalten.

(Quelle: www.mitgruenden.at)