Zur Zukunft fähig werden

Im Grunde ist es nicht wirklich schwer zu verstehen. Wir haben uns in den Industrienationen einen Konsum- und Lebensstil eingerichtet der so viele Ressourcen (Wasser, Land, fossile Energie, Bodenschätze, etc...) verschlingt, dass wir drei Planeten dafür brauchen würden um die Balance der Ökosysteme aufrecht zu erhalten. Drei Planeten haben wir aber nicht, wir haben eine Erde. So einfach ist es. Die Kunst wird es sein, die menschliche Kultur in Einklang mit der Erde, ihren Lebewesen und ihren Gaben (=Ressourcen) zu bringen, damit das Leben auf diesem Planeten weiter erblühen kann.

All die ökonomischen, sozialen und politschen Zusammenhänge auf denen unsere moderne Zivilisation beruht erscheinen so hochgradig komplex und unübersichtlich, dass viele gar nicht erst beginnen, nach Lösungen für die Herausforderungen zu suchen, vor denen unsere Welt nun steht.

"Es gibt viel zu viele Möglichkeiten, als dass man Pessismist sein kann. Es gibt natürlich auch allzu viele Krisen, als dass man einfach Optimist sein kann. Ich sage immer, ich bin POSSIBILIST, ich sehe die Möglichkeiten."                               (Jakob v. Uexküll, Stifter des alternativen Nobelpreises)

Die Wandeltreppe möchte solche Möglichkeiten aufzeigen wie gangbare Wege in eine lebensdienliche Zukunft aussehen können. Zum Einen theoretisch, durch die auf dieser Seite zusammengestellten Texte, Video- und Audiobeiträge. Und zum Anderen auch ganz praktisch und lebensnah in Form der Initiativenlandkarte. Auf dieser werden beispielhafte Projekte vorgestellt, die mit ihrem experimentellen Tun mögliche Lösungsansätze und Wege vorskizzieren, wie ein gutes Leben innerhalb der vorgegebenen ökologischen Rahmenbedingungen verwirklicht werden könnte.

Buchempfehlung: Jostein Garder. 2084 - Noras Welt. Hanser Verlag 2013