"Sind die gesetzten Maßnahmen ausreichend um die Zerstörung der Biosphäre und den Kollaps der Zivilisation noch aufzuhalten?"

Wenn man beginnt, sich mit Möglichkeiten zur Gestaltung zukunftsfähiger Lebensweisen auseinanderzusetzten, stellt man sich sehr wahrscheinlich im Laufe der Zeit diese oder eine ähnlich geartete Frage. Mit den hier folgenden Beiträgen soll nicht Schwarzmalerei oder Panikmache betrieben werden. Vielmehr möchten wir die interessierte Leserschaft dazu ermutigen, einen beherzten Blick auf gewisse Sachverhalte und Themenberiche zu werfen, die man normalerweise doch lieber von sich fernhalten möchte: Was ist, wenn der Übergang in eine nachhaltige Zivilisation kein ruhiger Spaziergang werden wird sondern sehr wohl mit ein paar Turbulenzen und Unebenheiten aufwarten könnte?

 

Studie der University of Maryland: Kollaps unserer Zivilisation unausweichlich

 

Amerikanische Forscher haben den Ressourcenverbrauch unserer Gesellschaft in ein mathematisches Modell gepackt und zeigen: Die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen und die ungleiche Verteilung des Reichtums können zu einem totalen Kollaps der Zivilisation führen. Ein interessantes Detail am Rande: Die Profitierenden des Systems spüren den drohenden Umweltkollaps demnach erst viel später und dies erlaube es - nach Ansicht der Forscher - den Reichen und "Gebildeten" weiterzumachen wie bisher, obwohl die Katastrophe droht.

 

GEO Artikel: Landwirtschaft 2.0 - "Das industrielle System wird zusammenbrechen."

 

Durch die große Abhängigkeit von Erdöl, die enorme Wasser-, Land- und Ressourcenverschwendung sowie die Fixierung auf Hochleistungssaatgut sei das industrielles System der Landwirtschaft zum Scheitern verurteilt. 

Dr. Wilfried Bommer (Sprecher des Vorstandes des Instituts für Welternährung) im GEO Interview.

 

 

Auf in die Post-Kollaps-Gesellschaft

 

Egal, was wir tun - der Weg in eine nachhaltige Welt wird durch ein Tal der Tränen führen. Statt unsere Kräfte im Versuch zu vergeuden, den Kollaps aufhalten zu wollen, sollten wir uns mit aller Kraft auf die Welt vorbereiten, in der wir dann leben werden. Artikel von Johannes Heimrath erschienen in oya - anders denken.anders leben.