Postwachstum - Rütteln am Wachstumsparadigma

Die Postwachstumsökonomie skizziert den Weg in eine Welt die sich vom Wachstumsglauben befreit hat. Es ordnet unsere Art des Lebens und Wirtschaftens wieder in ein natürliches Gefüge ein, in dem das Wohlergehen des Planeten und seiner Biosphäre an oberste Stelle steht. Das Teilsystem "Wirtschaft" ist in dieser Ordnung nicht mehr die treibende Kraft der sich die Natur und alle Menschen unterzuordnen haben. Vielmehr stellt sie sich wieder in eine Funktion, die der Natur und dem guten Leben Aller dienlich ist.

Suffizienz - "Das Zuhandene zum Hinreichenden werden zu lassen"

"Suffizienz beschreibt eine genügsame Anpassung von Ansprüchen an die Möglichkeiten, welche sich aus eigenen Fertigkeiten und Fähigkeiten oder den nahe gelegenen, nicht vermehrbaren Optionen und Ressourcen speisen." (Paech >>)

Kurz erklärt...

 ... bedeutet Postwachstumsökonmie: Statt immer mehr die Wirtschaftskraft zu steigern, gemeinschaftlich organisiert das gute Leben innerhalb ökologischer Grenzen anzustreben.

Etwas ausführlicher...

... ist das Konzept in diesem Radiointerview erklärt. Hier spricht Niko Peach über die "Postwachstums-Ökonomie", das Lernen durch Krisen und die These, dass eine schamanische Weltvorstellung förderlich für das Leben in einer Postwachstumsgesellschaft sein könnte. (Quelle Audiobeitrag: Planetarium)


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